Über mich

Für Eilige – Ein Steckbrief von Anouk Kaan

Mit meinem Partner lebe ich in einer idyllischen Gemeinde in Süddeutschland. Hier konzipiere und schreibe ich fesselnde, unterhaltsame Thriller zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die tägliche Berichterstattung in den Medien, viele inspirierende Gespräche und die Analyse menschlicher Abgründe sind meine Grundlagen für authentische und spannende Thriller.

Anouk Kaan - Fesselnde Thriller aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Anfänge – Schreiben gegen Langeweile

Um mir als Kind die Langeweile zu vertreiben, dachte ich mir oft Geschichten aus, die für Erstaunen über meine rege Phantasie sorgten.

Im Alter von zehn Jahren begann ich auf der Mercedes – Schreibmaschine Nr. 3 (vermutlich Baujahr 1927) Maschinenschreiben zu lernen. Kurz drauf entstanden die ersten Seiten eines Abenteuerromans.

Warum ich Thriller schreibe und publiziere

Aus der kindlichen Phantasie wurde viel später eine Berufung und im Laufe der Zeit entdeckte ich immer mehr Themen, die uns alle betreffen doch selten von den Medien umfassend publiziert werden.

Auf unterhaltsame Weise zur Meinungsbildung anzuregen ist mir ein Bedürfnis. Es macht mich zufrieden, wenn Menschen mit dem Nachdenken beginnen, anstatt sich nur oberflächlich berieseln zu lassen.

Wie ich meine Ideen finde

Eine echte Steilvorlage für gute Thriller ist die Berichterstattung in den Medien über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Täglich werden mehr gute Thriller geboten, als sich ein einziger Mensch je ausdenken kann.

Figuren lassen sich hervorragend aus realen Menschen bilden. Dazu genügt ein Latte Macchiato im Straßencafé oder Beobachtungen beim Einkaufen. Die besten Ideen verbergen sich im Alltag.

Warum das Ende am Anfang wichtig ist

Wenn die Handlung nicht über kurz oder lang im Chaos enden soll, ist eine saubere Struktur als Leitfaden unverzichtbar. Dafür muss am Anfang bereits klar sein, wie das Ende aussieht.

Das penibel aufgebaute Gebilde wird später im kreativen Teil zum Leben erweckt.

Das hindert natürlich nicht daran, später auch frischere Ideen einfließen zu lassen. Es ist dann nur viel einfacher, Kapitel neu zu erstellen, zu löschen oder umzubauen.

Figuren zum Mögen, Lieben und Hassen

Die Einteilung der Figuren ist ganz einfach. Es gibt die Guten, die Bösen und die Wandlungsfähigen. Während die Guten in erster Linie für Ethik und Gerechtigkeit kämpfen, bewegt die Bösen Korruption und Geldgier; sie setzten um jeden Preis ihre Wünsche um.

Interessant sind die wandlungsfähigen Figuren, die sich von Gut zu Böse wandeln oder umgekehrt. Niemand einschließlich mir als Autor weiß genau, wie sich die die Romanhelden entwickeln werden.

Gründliche Recherche für jede Story

In den täglichen Nachrichten finden sich perfekte Aufhänger für die Handlung. Nicht zu vergessen sind natürlich die unvergleichlichen Auftritte von Politikern, Vorständen großer Konzerne oder sonstigen Personen mit hohem Öffentlichkeits- und Unterhaltungswert.

Das Internet bietet für knifflige Themen oder bei der Erarbeitung von fundiertem Fachwissen in Spezialgebieten perfekte Möglichkeiten der Recherche.

Schreiben ist Arbeiten mit Wellnessfaktor

Das Ambiente zum Arbeiten ist mir genau so wichtig wie eine schöne Umgebung beim Essen. Mein kleiner Schreibtisch aus gewachsten Eichenholz steht in einer Nische im Wintergarten mit freiem Blick in den Garten und auf den Hang gegenüber mit Wiesen und Wald.

Der Ausblick fördert die Kreativität und beruhigt in nervigen Situationen.

Bei dieser Aussicht baumeln Augen und Seele und ich finde viel leichter auf den Weg zurück, wenn ich mich mal wieder völlig verrannt habe.

So viel Zeit braucht ein Buch

Die Dauer für die Arbeit an einem Thriller hängt von der Seitenzahl und dem Thema ab. Für ein durchschnittliches Buch im Selfpublishing brauche ich von der Idee bis zur Veröffentlichung zwischen vier Monaten bis zu einem halben Jahr; die Arbeitszeit für das Lektorat ist nicht mit eingerechnet.

Arbeiten ohne Regeln

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Konfuzius ca. 551 v. Chr. bis 479 v. Chr.
chinesischer Philosoph

Dieser berühmte Ausspruch besitzt mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit. Das Arbeiten ohne Regeln beflügelt stärker als die Tätigkeit nach Stechuhr. Deshalb schreibe ich an manchen Tagen kaum eine Stunde. Ich bringe kein Wort auf den Bildschirm, das ich nicht nach einer Viertelstunde wieder lösche.

An anderen Tagen schlüpfe ich unmerklich durch den Kunststoff meines Displays und lebe die Handlung, als hätte ich nie etwas anderes getan. Meist muss ich mich zu Pausen zwingen, finde selbst nachts kein Ende, schreibe im Traum und früh am Morgen und könnte stundenlang weitermachen.

Grundsätzlich setzte ich mir Termine, an die ich mich sehr diszipliniert halte. Bei der Planung berücksichtige ich bereits die unterschiedlichen Phasen der Kreativität, doch ohne klare Ziele geht es nicht, auch wenn ich mich damit gelegentlich selbst unter Druck setze.

Was an Selfpublishing cool ist

In einem Verlag durchläuft ein Manuskript viele Hände, bevor das Buch in den Handel kommt. Die Covergestaltung, der Klappentext und nicht zuletzt das Lektorat liegen in der Verantwortung des Verlags. Als Indie – Autor kann ich mich freier entfalten, deutlich schneller veröffentlichen oder Änderungen einbringen.

Allerdings setzten die Randtätigkeiten viel Eigeninitiative und eine gewisse Fachtkenntnis voraus, denn ich muss meine Bücher auch selber vermarkten. Ein sehr großer Vorteil von Verlagsautoren ist, dass sie sich ausschließlich ums Schreiben zu kümmern können.

Ehrliche Kritik – das größte Geschenk

Es gibt kaum etwas Wertvolleres als ehrliche Kritik, auch wenn sie gelegentlich schmerzt.

Ein ehrlicher Kritiker hat sich mit dem Buch beschäftigt und denkt darüber nach, bevor er ein begeistertes Lob oder ein „eher nicht“ loswird. Somit sind die Anregungen eines Kritikers für mich immer eine unverzichtbare Bereicherung.

Was ich am liebsten lese

Wenn Roman und Realität verschwimmen, die Dialoge spritzig und authentisch sind, lege ich das Buch nicht so schnell aus der Hand. Eine spannende und nachvollziehbare Handlung bringt mich oft dazu, einen Roman auch ein zweites Mal zu lesen.

Dabei ist völlig egal, ob es sich um einen historischen Roman, einen Krimi oder einen Psychothriller handelt.

Geht gar nicht – Publizieren ohne Marketing

Meine Autorenwebsite und die sozialen Medien sind für die Vermarktung unerlässlich, da interessierte Leser inzwischen überall und immer erreichbar sind.

Das Web ist für Leseratten und mich als Autor die Plattform für einen regen Austausch oder das Medium für die Ankündigung einer Neuerscheinung.

Was ich sonst so treibe

Außer umfangreicher Surforgien und dem Testen zahlreicher Programme auf meinem Computer liebe ich Natur und Garten, fotografiere gerne und mag besonders die unbezähmbare Wildnis.

Das Wichtigste allerdings sind die Reisen und Wanderungen mit meinem Partner. Ein Ortswechsel entspannt und inspiriert mich, erweitert mein Bewusstsein und befriedigt die unstillbare Neugierde auf Neues und Ungewohntes.

Mein Rat an alle, die Schreiben wollen

Wer wirklich den Wunsch zum Schreiben verspürt und von seinem Talent überzeugt ist, sollte einfach anfangen. Das Wichtigste ist, nie aufzugeben, so lange sich Schreiben richtig anfühlt. Nur dann ist eine Weiterentwicklung von Stil und Ideen möglich.

Unter keinen Umständen sollte die Entscheidung von anderen geprägt werden. Wer die Schriftstellerei als brotlose Kunst verschreit oder davon abrät, hat meist selber nicht das Talent zum Schreiben oder bereits beim einfachen Besprechungsbericht versagt.