Investigativer Journalismus Eine Erklärung

Alexander Benedict, genannt Ben, hat normalerweise die Ruhe weg. Er recherchiert und ermittelt seit rund zehn Jahren beim Magazin „Kontrast“. Mit hohem ethischen Anspruch steht er für objektive und unabhängige Berichterstattung.
Für die Gerechtigkeit überschreitet er hie und da die Grenzen von Recht und Gesetz. Er ist sehr erfolgreich und riskiert, wie die realen Kollegen, oft sein eigenes Leben.

Gefahren des investigativen Journalismus

Hat sich der Vollblutjournalist einmal festgebissen, sind die unbeschwerten Tage seiner Opfer gezählt. So löste er im Thriller „Hilboss – ein tödliches Geschäft“ den brisanten Fall aus Korruption und Bandenkriminalität auf und trägt so zu Anklage und  Bestrafung der Verantwortlichen bei.

Nur drei Worte bringen ihn zum Nachdenken, auch wenn er das mulmige Gefühl sofort wieder aus der Magengrube schiebt. Das ist die Schlagzeile: Investigativ – Journalist ermordet!

Was ist investigativer Journalismus?

Die vierte Gewalt im Staat greift ein, wenn Politiker und Konzerne versagen, und ihre Machtposition zum Nachteil der Menschen ausnutzen. Gewissenlos verfolgen diese Straftäter ihre unethischen Ziele, korrumpieren, erpressen und bedrohen. Ihr Status schützt sie davor, entlarvt zu werden.

In der Regel unterhalten die Verantwortlichen ein umfangreiches Netzwerk. Nur wer es schafft, an diesem Filz vorbei zu recherchieren, kommt ihnen auf die Schliche. Skandale und Affären wie zum Beispiel Watergate oder Prism sind durch investigative Journalisten überhaupt erst öffentlich geworden.

Weitere Informationen

Der Job eines investigativen Journalisten

Die Bereitschaft, sich für den Fall notwendige Kenntnisse anzueignen, ist für investigative Journalisten so essentiell wie Geduld und Hartnäckigkeit. Kein Fall ist wie der andere und oft wird verdeckt und mit unkonventionellen Methoden ermittelt.

Die Reporter nehmen auch mal die falsche Identität an. Sie arbeiten mit Whistleblowern zusammen, Insidern, die sich oft selber in Gefahr bringen, oder mit persönlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Kritik an investigativer Berichterstattung

Investigativer Journalismus steht bisweilen in der Kritik, Verschwörungstheorien zu stützen. Der Umgang mit den Informationen liegt letztendlich bei den Empfängern wie Lesern, Zuschauern oder Surfern.

Wie so oft ist entscheidend, wer hier kritisiert!

Investigativer Journalismus in Deutschland

In Fernsehen und Internet überfluten uns Mainstream; Magazine und Zeitungen sind nicht besser. Sie verbreiten lieber leichte Kost; das ist unverfänglicher und erfordert weniger Aufwand. Viele Medien sind zudem politisch geprägt oder beziehen ihre Texte in einigen Fällen sogar direkt aus der Wirtschaft oder vom Staat.

Schlimmstenfalls drucken die Verantwortlichen die Meldungen, ohne sie vorher zu filtern. Die öffentlich – rechtlichen Sender sind in den letzten Monaten verstärkt in den Ruf geraten, die Menschen im Sinne der Politiker zu manipulieren.

In unserer Zeit sind kritische Dokumentationen und Reportagen in den Nachrichten eher die Ausnahme.

„Die Verfasser von Leserbriefen in Zeitungen und Zeitschriften sind oft mutiger in ihren Aussagen als die Journalisten. Kein Wunder: Sie müssen keinen Verleger, keinen Chefredakteur, keine Lobby und keine Anzeigenkunden fürchten.“

Ernst Probst
deutscher Wissenschaftsjournalist und Autor
20. Januar 1946 in Neunburg vorm Wald

 Medienkritik in den sozialen Netzwerken

Viele Menschen vermissen eine objektive Berichterstattung, die eine Bildung der eigenen Meinung zulässt. Die Vorwürfe lauten auf Manipulation und Stimmungsmache. Leider oft zu Recht; logische Quittung dafür sind sinkende Verkaufszahlen und das zunehmende Desinteresse im Internet.

Da hilft es auch nicht, dass es diese Form der Beeinflussung schon sehr lange gibt. So sahen die Juroren im Begriff „Lügenpresse“ das Unwort des Jahres 2014. Der Umstand der manipulativen Berichterstattung ist allerdings noch älter und wurde bereits vor 1848 in verschiedenen Abwandlungen genutzt.

Weitere Informationen

Der Traum für eine bessere Welt

Das Magazin „Kontrast“ aus dem Thriller „Hilboss – ein tödliches Geschäft“ tickt anders; die Redaktion unter der Leitung von Samuel Kamper legt Wert auf objektive Reportagen. Die Recherchen und Artikel sind bei Wirtschaftsbossen und Politikern gleichermaßen gefürchtet.

Dank geheimnisvoller Investoren und den besten investigativen Journalisten bleiben Zeitschrift und digitales Magazin, die einmal monatlich erscheinen, weisungsfrei und unabhängig. Ein Traum? Vielleicht wird er wahr – irgendwo, irgendwann …

Weitere Informationen zu Hilboss – ein tödliches Geschäft