Hilboss – ein tödliches Geschäft

Hilboss – ein tödliches Geschäft

Über die Geburt eines Thrillers - von der ersten Eingebung zum Buch

Der Journalist Alexander Benedict ist urlaubsreif. Nach einem anonymen Hinweis verschiebt er seine Pläne und mietet sich für die Recherche ein Zimmer in der Nähe des Waffenherstellers Hilboss.

Dabei lernt er die spröde Margaritha DaSilva kennen, die in der benachbarten Spedition für die Einteilung der Fahrzeuge verantwortlich ist. Bei ihrer Arbeit stößt  Margie auf sonderbare Vorgänge, auf die sie ihren Vorgesetzten, den schmierigen Martin Schwerbeck, aufmerksam macht. Der vertuscht er die Angelegenheit und droht ihr mit Konsequenzen. 

Erst ein grausames Verbrechen führt Ben und Margie zusammen. Ihnen offenbart sich ein tödliches Geschäft aus Neid, Illusionen und Eifersucht, das bis in höchste politische Kreise reicht.

Wird es Ben und Margie gelingen, das todbringende Netzwerk zu zerstören.

Wie die Idee zu Hilboss – ein tödliches Geschäft entstand

Der zündende Funke, einen Thriller zu schreiben traf mich beim Rasenmähen. Während ich mit dem knatternden Nachbarschreck meine Bahnen über das Gras zog, festigte sich die Story – zumindest teilweise. Später recherchierte ich, wie ich diese Szene – ich schweige darüber, um nicht zuviel zu verraten – in eine Handlung einbauen könnte.

Ich suchte nach Unternehmen, die in den Sand gesetzt wurden, halbkriminellen politischen Ereignissen und Grausamkeiten, wie sie täglich auf der ganzen Welt geschehen. Und ich wurde fündig! In Mexiko – dem Land, das zeitweise die höchste Kriminalität der Welt aufwies (oder immer noch aufweist?). Hier kam es im Jahr 2014 zu einer Massenentführung von Studenten, die später umgebracht wurden.

Dann entdeckte ich Daniel Harrichs Dokumentation „Tödliche Exporte – wie das G36 nach Mexiko kam“.  (Dauer etwa eine Stunde, das Video ist am Beitragsende verlinkt). Der Film erschütterte mich und ich überlegte, mir für den ersten Thriller ein anderes Thema zu suchen. Nach einigem Nachdenken kam ich überein, dass und warum genau dieses Feld meins war und die Rahmenhandlung stand!

Charaktere und Orte, wie sie gewesen sein könnten

Die Figuren waren schnell kreiert und tragen Merkmale, die mir in Form von realen Menschen im Leben einmal begegnet sind. Die habe ich beispielsweise in die Sekretärin Ida Brink oder in den schmierigen Lagerchef Martin Schwerbeck eingebaut. Die Reaktion einiger Randfiguren habe ich ähnlich erlebt. Ich bedaure jedoch, die Protagonisten Ben und Margie niemals kennengelernt zu haben – außer im Thriller. 

Hilboss ist ein Roman – eine Fiktion, die genauso geschehen sein könnte! Das trifft folglich auch auf die Orte der Handlung zu. Die Unternehmen sind fiktiv, jedoch in ihren Grundflächen festgelegt – in Google Earth mit der Zeichenfunktion! Margies Wohnung und die Pension von Ben sind neben allen anderen Schauplätzen markiert. Genau wie das Verlagshaus, für das Ben arbeitet. 

Der Journalismus spielt eine besondere Rolle und wird sich, wie grade im realen Leben, später ebenso im Roman verändern.

Falls du das Buch nicht gelesen hast, freue ich mich, dich als Leser zu begrüßen und wünsche dir vergnügliche und spannungsreiche Stunden!

In diesem Sinne 
herzlichst Anouk Kaan